Der Markt

 

Der Markt ist alte Tradition,

seit vielen Generationen schon.

Man denkt, es gibt viel zu entdecken,

jedoch die Preise, – zum Erschrecken!

 

Das war jedoch nicht immer so,

früher da war man wirklich froh,

das es so etwas wirklich gibt,

da war’n die Preise „ausgesiebt“!

 

So konnte man sich auch was leisten.

Man konnte sich auch mal erdreisten,

`ne ungewohnte Leckerei

zu kaufen und noch Allerlei!

 

Der Wochenmarkt war eine Wucht,

schnell hat man sich `was ausgesucht!

Man hielt `s in `n Händen wie ein’n Schatz,

und lief glückselig über `n Platz,

 

und schaute hier noch und auch dort,

und keiner merkt ihm an sofort,

dass er sich kaufen kann nicht viel,

er hat ein glückliches Gefühl!

 

Tja, das war‘n wirklich schöne Zeiten,

die konnten Wohligkeit bereiten!

Jedoch wenn man sich jetzt umsieht,

weiß man nicht, wie es Ein’m geschieht!

 

Die Preise überholten sich,

so dass es wieder heißt – Verzicht!

Man schaut sich um und denkt:“Oje,

das tut meinem Budget zu weh!“

 

Egal auf welchen Markt man geht,

der Preispegel nach oben dreht!

Schikane ohne den Verstand!

Was ist bloß los mit diesem Land?

 

Die Katze beißt sich in den Schwanz,

das ist der reinste Eiertanz.

Die Standmieten sind viel zu hoch.

Wer kann sich so `was leisten noch?

  

Verkäufer fangen an zu zaubern,

und Andere gleich an zu zaudern!

Letztendlich wird rundum gelitten,

sich um „des Kaisers Bart“ gestritten!

 

Es geht um `s nackte Überleben,

wenn Jeder würd` auch mal nachgeben!

Dann würden Viele glücklich sein,

es würd‘ nicht trügen nur der Schein!

 

Doch seinen Zauber hat er noch,

der Markt, - denn hier trifft man sich doch

zum Plaudern, Lachen und zum Reden,

sieht man sich nie, - hier sieht man Jeden!

 

Biggi

 

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